Beratung & Coaching


Über Beratung und Coaching

Als Dipl. Lebens- und Sozialberaterin unter Supervision biete ich psychologische Beratung und Coaching für Einzelne, Paare und Familien an. Lebens- und Sozialberatung (Psychologische Beratung, Counseling) ist die professionelle Beratung und Begleitung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen. Beratung und Coaching machen vor allem dann Sinn, wenn in einer Krise oder bei einem Problem, bisherige Lösungsversuche nicht mehr ausreichen.

Jeder Mensch kennt Sorgen und Ängste. Es ist keine Schande, sich in schwierigen Zeiten Unterstützung zu erlauben. Vielmehr zeigt es, dass man verantwortlich mit sich selbst umgeht. Das Leben bringt laufend neue Aufgaben und Herausforderungen. Wenn wir in unserer Mitte sind, gelingt uns die Bewältigung meist gut. Manchmal kommen wir aber etwas von unserem Weg ab. Dann kann uns schon ein kleiner Impuls von außen weiterhelfen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und neue Perspektiven zu sehen.

Ein Problem kann man nicht mit der Art des Denkens lösen, die es geschaffen hat. (Albert Einstein)

Psychologische Beratung und Coaching ist kein Ersatz für Psychotherapie oder medizinische Behandlungen.

Beratungsfelder

Die Lebens- und Sozialberatung für Einzelne, Paare und Familien berührt sämtliche Beratungsfelder:

Stress, Burnout, Identität, Persönlichkeitsbildung, Steigerung des Selbstwertes, Gesundheit, Resilienz, Suchtprobleme, Neuorganisation, Konflikt- und Krisensituationen, Kommunikation, Mobbing, Partnerschaft, Familie, Erziehung, Trennung, Tod und Sterben, Verhaltensmodifikation,…

Unterschied zwischen Beratung, Coaching, Psychotherapie, Training,...

Damit Sie sich einen Überblick von den verschiedenen psychosozialen Berufsgruppen machen können, habe ich hier eine Zusammenfassung erstellt, wer wofür zuständig ist und welche Bestimmungen es dazu gibt.

Lebens- und Sozialberatung, psychologische Beratung
Lebens- und Sozialberatung ist eine geschützte Berufsbezeichnung in Österreich und durch eine gesetzlich klar vorgeschriebene mehrjährige Ausbildung mit Theorie und Praxis geregelt. Die Ausbildung umfasst mind. 590 Stunden Unterricht, in mind. 5 Semester, samt Diplomarbeit und Diplomprüfung, 30 Stunden Einzelselbsterfahrung, 750 Stunden fachliche Tätigkeit inklusive Beratungstätigkeit, Supervision und Praktika. Seit 1989 ist Lebens- und Sozialberatung neben der Medizin, klinischen Psychologie und Psychotherapie die vierte Säule der österreichischen Gesundheitsvorsorge und fördert geistiges, seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden. Es geht dabei um alle Themen und Probleme des täglichen Lebens, wie zum Beispiel: Erreichen von persönlichen Zielen, Beziehungsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstfindung, Steigerung des Selbstwertes, Umgang mit Stress, Trauerarbeit, Gesundheitsförderung, berufliche Themen, Mobbing, Burnout-Prävention, Kommunikation, Partnerschaft, Familie, Erziehung, Bewältigung von Krisen, Entscheidungssituationen, Konfliktmanagement, Problemlösung und Resilienztraining,…
Es handelt sich bei dieser psychologischen Beratung um professionelle Beratung, Coaching, Betreuung und Begleitung für psychisch gesunde Menschen.

Coaching
Der Begriff Coaching ist nicht geschützt und es gibt keine einheitlich geregelte Ausbildung. Es gibt aber eine Vielzahl von Ausbildungsangeboten. Coaching im psychosozialen Bereich ist eine Subkategorie der gewerblichen Lebens- und Sozialberatung und darf daher laut Gewerbeberechtigung nur von BeraterInnen angeboten werden, die dazu berechtigt sind. Ursprünglich kommt Coaching aus dem Sportbereich und hat nun hauptsächlich Anwendung im beruflichen Kontext. Coaching ist jedoch nicht nur auf Berufsthemen beschränkt. Primär ist Coaching eine lösungs- und zielorientierte Prozessbegleitung und keine Fachberatung. Im Unterschied zur klassischen Beratung werden keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet. Dem Klienten werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, an die dieser vielleicht noch gar nicht gedacht hat, oder es werden spezielle, bereits vorhandene Ressourcen geweckt. Der Coach nutzt dabei eine Vielzahl verschiedener Methoden aus unterschiedlichen Bereichen, um den Klienten zu helfen, genau dort hinzukommen, wo dieser hin möchte.

Psychotherapie
Die gesetzlich geregelte mehrjährige Ausbildung an einer der vielen Ausbildungsstätten umfasst das Propädeutikum und Fachspezifikum, mit praktischer Erfahrung durch Praktika. PsychotherapeutInnen diagnostizieren und behandeln psychische Krankheiten im Allgemeinen nach wissenschaftlichen Methoden. Die unterschiedlichen Krankheitsbilder und Forschungsschwerpunkte haben zur Entwicklung verschiedener wissenschaftlich anerkannter Psychotherapieverfahren geführt. Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren. Bei krankheitswertigen Diagnosen kann, je nach Angebot, mit der Krankenkasse verrechnet werden.

Psychologie
Das Studium der Psychologie dauert mehrere Jahre. Danach können sich PsychologInnen in verschiedenen Bereichen weiterbilden und spezialisieren. Die Psychologie ist eine Wissenschaft, die Gedanken und Gefühle sowie das Verhalten des Menschen und seiner Entwicklung im Laufe des Lebens beschreibt und erklärt. PsychologInnen erforschen wissenschaftliche Methoden, verfassen Tests und werten Statistiken aus. Es gibt sehr vielfältige Aufgabenbereiche. Wenn die Zusatzausbildung zur Klinischen Psychologie/Gesundheitspsychologie abgeschlossen ist, können sie auch selbstständig Menschen mit psychischen Störungen behandeln, diagnostizieren, beraten, informieren und klinisch-psychologische Gutachten sowie Befunde erstellen.

Psychiatrie
PsychiaterInnen haben ein Medizinstudium absolviert und anschließend eine jahrelange fachärztliche Zusatzausbildung. Sie stellen (psychiatrische) Diagnosen, behandeln Erkrankungen und können Psychopharmaka verschreiben. Die Leistungen von PsychiaterInnen werden auch über die Krankenkasse verrechnet.

Training
Training ist keine geschützte Bezeichnung und es gibt keine einheitlich geregelte Ausbildung, jedoch etliche Angebote. Bei einem Training werden Fertigkeiten beigebracht und Fähigkeiten trainiert. TrainerInnen sind Wissensvermittler. Durch die Vermittlung von Inhalten und Methoden erweitern sie die fachliche Kompetenz der Teilnehmer, ermöglichen einen gezielten Auf- und Ausbau bestimmter Verhaltensweisen und unterstützen so die Zielerreichung. Sie geben Feedback, Tipps und setzen praxisorientierte Übungen ein, anhand derer die Umsetzung besser gelingt. Oft arbeiten TrainerInnen mit Gruppen und halten Vorträge.

Soziale Arbeit
SozialarbeiterInnen absolvieren eine gesetzlich geregelte Ausbildung über die Fachhochschule und sind in Institutionen, Vereinen, über staatliche Stellen beschäftigt. Sozialarbeit ist professionelle Hilfe wenn die Alltagsbewältigung nicht mehr gelingt. Der Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge beschäftigt sich mit der Prävention, der Lösung und der Beseitigung von Problemstellungen im sozialen Bereich. Seine Aufgabe ist es, einzelnen Personen, Personengruppen oder Familien in belastenden Situationen beratend und betreuend zur Seite zu stehen. Soziale Arbeit leistet auch ganz konkrete Hilfestellung für Menschen in Notsituationen. Zum Beispiel Hilfe zur Wohnungsfindung bei Obdachlosigkeit, Beratung für haftentlassene oder inhaftierte Menschen, Betreuung drogenabhängiger Jugendlicher oder als Streetworker in der aufsuchenden Sozialarbeit und vieles mehr.

Energetik, Humanenergetik
Das Energetikergewerbe ist ein freies Gewerbe und kann ohne vorgeschriebene Ausbildung ausgeübt werden. Es werden viele verschiedene Kurse und Ausbildungen zu den unterschiedlichen Techniken der Tier- und Humanenergetik angeboten. Die Aufgaben von HumanenergetikerInnen bestehen darin, Menschen mit Energie zu versorgen, ihre Energieblockaden aufzuspüren und aufzulösen, sowie die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu unterstützen. HumanenergetikerInnen leisten damit eine wertvolle Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit. EnergetikerInnen arbeiten mit dem Energiefeld gesunder Menschen und wenden je nach Schwerpunkt unterschiedliche Methoden an, wie: Kinesiologie, sanfte Berührung, Farben und Lichtquellen, Klangschalen, Aromadüfte, Blütenessenzen, Craniosacrale Energiearbeit oder Bioresonanz um nur einige zu nennen. EnergetikerInnen dürfen jedoch keine Tätigkeiten durchführen, die unter reglementierte Gewerbe fallen, wie zum Beispiel Beratungs- und Betreuungstätigkeiten.

Alle Angaben sind ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.